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    Herzlich willkommen im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont

    Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont bietet mit seinem breitgefächerten Leistungsangebot eine zeitgemäße medizinische Versorgung. Fortschrittliche Medizintechnik und qualifiziertes Fachpersonal tragen dazu bei, dass den Bewohnern im Landkreis Hameln-Pyrmont umfassende Hilfe zur Verfügung steht.
    • So behalten Sie einen kühlen Kopf

      Wie Sie das warme Wetter der nächsten tage am besten meistern

      Hameln, 01.07.2015.

      Temperaturen bis 35 Grad bei Sonnenschein und hoher Luftfeuchtigkeit haben die Meteorologen für diese Woche vorausgesagt. Für den Körper ist das Saunawetter eine starke Belastung. Dr. Wolfgang Müller, Leiter der Notaufnahme des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont gibt Tipps, wie das Wetter zu meistern ist.

      Sonne und Hitze, Baden, Sport im Freien, Motorradfahrten. Das alles sind nicht nur beliebte Sommerfreuden, sondern auch einige der Gründe, warum in der Notaufnahme des Sana Klinikums im Sommer besonders viel Andrang herrscht. „Auch Patienten mit Hitzeerscheinungen sind bei den sommerlichen Hochtemperaturen häufig. An heißen Tagen versucht der Körper sich durch Schwitzen zu kühlen, dabei können schnell mehrere Liter Flüssigkeit verloren gehen. Vor allem ältere Menschen trinken häufig zu wenig. Kreislaufschwäche bis hin zum Kreislaufzusammenbruch, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Bauchweh können Folgen des Wassermangels sein.“, so Dr. Wolfgang Müller, Leiter der Notaufnahme.

      Damit der Weg an den hießen Sommertagen nicht in die Notaufnahme führt, rät Dr. Müller: „Durch die hohen Temperaturen wird der Körper äußerst belastet. Halten Sie es daher wie die hitzeerprobten Südeuropäer: bleiben Sie im Schatten, trinken Sie viel Wasser und verlegen Sie körperliche Aktivitäten in die Morgen- oder Abendstunden.“

      Insgesamt rät der Leiter der Notaufnahme folgende fünf Punkte zu beachten.

      1. Trinken Sie viel! Vor allem Wasser und ungesüßte Fruchtsäfte helfen, den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen. Wasserhaltige Früchte sind zudem eine gute Ergänzung – gerade bei Kindern. Alkohol, übermäßiger Kaffeekonsum oder Energydrinks sollten tabu sein, da sie den Kreislauf zusätzlich belasten. Bei Autofahrten immer Getränke mitnehmen!

      2. Tragen Sie luftige Kleidung! Weite und helle Kleidung verhindert, dass sich die Hitze am Körper staut.

      3. Vermeiden Sie körperliche Belastung! Wer nicht muss, sollte am Wochenende keine schwere körperliche Arbeit verrichten oder sie in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen.

      4. Schützen Sie sich vor der Sonne! Um einen Sonnenbrand zu verhindern, sollten Sie sich mit einer Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor eincremen. Auch hier gilt es, besonders auf Kinder zu achten, da ihre Haut empfindlicher ist. Am besten ist es aber, die pralle Sonne zur Mittagszeit und am frühen Nachmittag komplett zu meiden. Vor allem Kleinkinder gehören nicht in die pralle Sonne.

      5. Kinder und ältere oder behinderte Menschen nicht im Auto warten lassen – auch nicht für kurze Zeit – das Auto wird schnell zum Backofen!

    • Stress mit Blase und Enddarm muss nicht sein

      Beckenbodenzentrum Hameln informiert anlässlich der Kontinenz-Woche

      Hameln, 16.06.2015. Im Beckenbodenzentrum Hameln werden Kompetenzen im Bereich der Behandlung von Harn- und Stuhlinkontinenz gebündelt. Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen haben sich hier zusammengeschlossen, um eine umfassende und übergreifende Versorgung anbieten zu können. Gemeinsam laden die Experten im Rahmen der 7. World Continence Week am 24. Juni zu Vorträgen über die Behandlung von Inkontinenz ins Sana Klinikum ein. 

      Inkontinenz ist eine Volkskrankheit. Nach Schätzungen der Deutschen Kontinenzgesellschaft leidet etwa jeder zehnte Deutsche an ungewolltem Harn- oder Stuhlverlust. Betroffen sind Junge und Alte, Männer und Frauen. Doch trotz der hohen Anzahl Betroffener, geht über die Hälfte der Erkrankten aus Scham nicht zum Arzt. Das wollen die Partner des zertifizierten Beckenbodenzentrums Hameln ändern.  

      „Inkontinenz wird heute immer noch fälschlich als ein Problem von Frauen wahrgenommen. Ab dem 50. Lebensjahr leiden bereits 1/3 aller Frauen darunter, jedoch später auch 25% der Männer“, sagt Dr. Thomas Noesselt, Chefarzt der Frauenklinik und Leiter des Beckenbodenzentrums. Im Rahmen der Aktionswoche stellen sich das interdisziplinäre Beckenbodenzentrum Hameln mit den Kliniken für Gynäkologie, Urologie und Abdominal- und Viszeralchirurgie sowie die Praxis für Proktologie mit Vorträgen zum Thema Inkontinenz und Genitalsenkungen vor. „Dank des breiten Leistungsspektrums verfügen wir auf dem Gebiet der Inkontinenztherapie über eine hohe fachliche Expertise, von der die Patientinnen und Patienten profitieren. Wir möchten auf die Möglichkeiten der fachübergreifenden Behandlung aufmerksam machen und über Versorgungsmöglichkeiten bei Beschwerden und Erkrankungen im Bereich des Beckenbodens aufklären“ so der Zentrumsleiter.   

      Die Gründe für eine Harn- oder Stuhlinkontinenz sind vielfältig, sie reichen von organischen Veränderungen, Auswirkungen operativer Eingriffe über neurologische Probleme bis hin zu Nachwirkungen einer Geburt. „Die Beschwerden können in den meisten Fällen gut behandelt werden“, erklärt Dr. Noesselt und ergänzt: „Es gibt ebenso viele Behandlungsmethoden wie Ursachen. Hier reicht das Spektrum von schlichter Gewichtsreduktion über Physiotherapie und Medikamentenverordnung bis hin zu operativen Eingriffen. Und selbst die wenigen Patienten, bei denen kein Heilungserfolg möglich ist, können ein weitgehend normales Leben führen, wenn sie die richtigen Hilfsmittel erhalten.“  

      Zu verschiedenen Informationsvorträgen lädt das Beckenbodenzentrum daher herzlich alle Interessierten am Mittwoch, den 24.06.2015, um 17.00 Uhr in den Vortragssaal des Sana Klinikums ein.

       

      Programm „Stress mit Blase und Enddarm muss nicht sein“

      17.00 Uhr
      Begrüßung und Vorstellung des Beckenbodenzentrums
      Dr. Noesselt, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und Leiter des Beckenbodenzentrums Hameln

      17.15 Uhr
      Senkungsbeschwerden und Harninkontinenz bei Frauen
      Dr. Thomas Noesselt, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

      Operative Behandlungsmöglichkeiten bei einer überaktiven Blase
      Dr. Johanna Mundhenk, Fachärztin der Klinik für Urologie 

      Der Po, wenn er nicht mehr kneifen kann
      Herr Tobias Pein, Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie und Proktologie 

      Entzündliche Veränderungen am Anus – Fisteln und Co.
      Dr. Alexander Hämmerle, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

      Die Vorträge dauern jeweils ca. 20 Minuten. Im Anschluss bietet sich Möglichkeit Fragen zu stellen. Die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

      Mehr Informationen zur 7. Weltkontinenzwoche und zum Beckenbodenzentrum finden Sie im Internet unter www.sana-hm.de.

       

      Informationen zur  Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V.

      Die Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V. hat es sich als gemeinnützige, medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft seit 1987 zur Aufgabe gemacht, Inkontinenz aus der Tabuzone zu holen und  den Weg frei zu machen für eine verbesserte Diagnose, Behandlung und Prävention von Harn- und Stuhlinkontinenz. Dafür steht bundesweit ein interdisziplinärer Expertenrat aller betroffenen Fachrichtungen zur Verfügung. Mit der Zertifizierung von ärztlichen Beratungsstellen sowie Kontinenz- und Beckenboden-Zentren und der Veranstaltung von Fortbildungen trägt die Deutsche Kontinenz Gesellschaft maßgeblich zur Qualitätssicherung in der Behandlung und Beratung von Menschen mit Inkontinenz bei.

      Deutsche Kontinenz Gesellschaft e.V. Friedrichstraße 15, 60323 Frankfurt am Main/ www.kontinenz-gesellschaft.de

      Pressestelle: Nicola Sieverling / mobil: 0172-455 43 62 / E-Mail: redaktion@nicola-sieverling.de

       

      Informationen zum Krankenhaus

      Das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont bietet als zweitgrößter Arbeitgeber der Region mit rund 1.100 gut qualifizierten Mitarbeitern eine kompetente medizinische Versorgung für rund 65.000  stationäre und ambulante Patienten jährlich. Mit 428 Planbetten, 14 bettenführenden Fachbereichen und über 100 Ausbildungsplätzen in der Patientenversorgung und Verwaltung sind wir einer der großen Gesundheitsdienstleister in Niedersachsen. Als Teil der Sana Kliniken AG gehört das Klinikum zu einem leistungsstarken Verbund.

       

    • Patiententag des Brustzentrums im Sana Klinikum

      Gut vorbereitet ins Arztgespräch

      Hameln, 03.06.2015 Brustkrebs ist bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung. Seit zehn Jahren setzt sich das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten und weiteren Kooperationspartnern im Brustzentrum Hameln für die Heilung der Krebserkrankung ein. Jährlich werden hier mehr als 150 betroffene Frauen mit der Diagnose Brustkrebs wohnortnah versorgt und von verschiedenen Fachdisziplinen individuell betreut. Mit dem Patiententag am Dienstag 09. Juni 2015 im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont möchte das Zentrum über die Diagnose Brustkrebs aufklären, neue Behandlungsmethoden sowie Unterstützungsangebote vorstellen. Schwerpunktthema der diesjährigen Veranstaltung ist die gute Vorbereitung auf das Arztgespräch. Hierzu referiert Dr. Dipl. Psychologin Andrea Schöpf des Universitätsklinikums Freiburg um 14.30 Uhr.  

      „Die Diagnose Brustkrebs ist für viele Frauen erst mal ein Schock“, so Dr. Thomas Noesselt, Chefarzt der Frauenklinik und Leiter des Brustzentrums. „Unsicherheit kann unser Team vielfach bereits in der Anfangsphase mildern und viele Fragen beantworten. Wird der Krebs früh erkannt, besteht für die meisten Betroffenen eine sehr große Chance auf Heilung. Wir wollen den betroffenen Frauen ein verlässlicher und kompetenter Partner sein“, so Noesselt und ergänzt „uns ist es wichtig über den gesamten Zeitraum der Behandlung umfassend zu beraten und medizinisch und pflegerisch gut zu begleiten, ebenso psychoonkologisch und mit vielen ergänzenden Angeboten zu unterstützen.“ Die Beratung nimmt also eine wichtige Schlüsselrolle ein. So lautet das Schwerpunktthema des diesjährigen Patiententages „Gut vorbereitet ins Arztgespräch – verständlich und wertschätzend im Dialog“. Nach einer kurzen Begrüßung durch Chefarzt Dr. Thomas Noesselt informiert Dietmar Jahn, Leiter der gynäko-onkologischen Ambulanz und Oberarzt der Frauenklinik über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Brustkrebs. Im Anschluss an das Referat zum Scherpunktthema „Arzt-Patienten-Gespräch“ von Dr. Dipl. Pschologin Andrea Schöpf des Universitätsklinikums Freiburg um 14.30 Uhr stehen die Partner des Brustzentrums an so genannten Informationsinseln für Gespräche bis 17.00 Uhr zur Verfügung. Mit einer Andacht von Diakonin und Klinikseelsorgerin Birgit Hodemann im Raum der Stille klingt der Patiententag aus. Für einen Imbiss während der Veranstaltung ist gesorgt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung eignet sich ebenfalls für Patienten mit anderen Krebserkrankungen, auch Angehörige und weitere Interessierte sind willkommen.

    • Sparkasse Weserbergland spendet Kuscheltiere für Klinikum und Rettungsdienst

      Tröster für die kleinen Patienten

      „Oh je, der Doktor kommt“ -für viele Kinder eine unangenehme Vorstellung.  Ob bei Krankheit oder Unfall, zum eigentlichen Geschehen kommt dann noch die Angst vor dem Unbekannten dazu. Und schnell kullern die Tränchen. Doch das muss nicht immer sein, denn ein tröstendes Kuscheltier lenkt ab und beruhigt.
      So sahen das auch die Regionalleiter der Sparkasse Weserbergland, Detlef Brockmann, Carsten Möller und Jens Tölke. Sie spendeten kurzerhand mit Unterstützung des Round Table 62 über 1.000 Kuscheltiere für die Notaufnahme des Sana Klinikums und den Rettungsdienst. Kleine Bären, Schildkröten oder Pinguine warten nun darauf, Kindern in einer schweren Zeit Trost zu spenden und den behandelnden Fachkräften die Versorgung zu erleichtern. Dr. Wolfgang Müller, leitender Arzt der Notfallaufnahme im Sana Klinikum ist begeistert: „Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die Kinder oft schnell ruhiger werden und die Kuscheltiere gern als Trost annehmen. Dann lässt sich auch die Behandlung in deutlich besserer Atmosphäre durchführen“. Auch die pflegerische Leitung, Elke Kreutziger, freut sich. „Es ist erstaunlich wie schnell die Kinder die Angst verlieren, wenn sie ein Stofftier knuddeln können. Das gibt ihnen Halt und Sicherheit. Manche Eltern geben den Kindern ihr geliebtes Kuscheltier mit in die Klinik, doch nach Unfällen oder plötzlichen Erkrankungen ist es natürlich nicht gleich verfügbar. Dann ist es schön, dass wir in der Notaufnahme den Kindern eines der wirklich schönen Stofftiere geben können“. Marco Kempka, Geschäftsführer des Sana Klinikums und Sebastian Haeger, Kaufmännischer Direktor des Sana Klinikums freuen sich sehr über die großzügige Spende: “Wenn durch diese Aktion unseren kleinen Patienten die Angst ein Stück weit genommen werden kann, dann ist das eine tolle Sache! Herzlichen Dank an die Sparkasse Weserbergland!

      Detlef Brockmann, Dr. Wolfgang Müller, Marco Kempka, Jens Tölke, Elke Kreutziger, Sebastian Haeger und Carsten Möller freuen sich, dass bald weniger Kindertränen in der Notaufnahme und beim Rettungsdienst fließen

    • Schmerzarmes Krankenhaus

      Sana Klinikum Hameln-Pyrmont hat sich auf den Weg gemacht

      Hameln, 14.04.2015 Das Thema Schmerzmanagement ist im Umbruch. Wenn auch das „schmerzfreie Krankenhaus“ leider vorerst eine Illusion bleiben wird, so ist die Vision eines schmerzarmen Klinikaufenthaltes längst Programm im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont. Mit Einführung des Akutschmerzdienstes (ASD) begegnet das Sana Klinikum mit einem speziell ausgebildeten Team wirksam dem Auftreten von postoperativen Schmerzen. Nur zirka zwölf  Prozent aller deutschen Kliniken verfügen über einen zertifizierten Akutschmerzdienst. Damit gehört das Sana Klinikum zu den wenigen deutschen Kliniken, die einen Akutschmerzdienst eingerichtet haben und auf dem Weg zur Zertifizierung sind. Die Behandlung durch den Akutschmerzdienst geht dabei weit über das in Kliniken gewöhnlich vorhandene Schmerzmanagement hinaus. 

      „Der Aufbau eines Schmerzdienstes in unserem Klinikum ist uns ein wichtiges Anliegen, das wir mit allen dafür erforderlichen Mitteln unterstützen. Ich freue mich, dass wir dafür ein so engagiertes Team gewinnen konnten, das in dieser kurzen Zeit das Projekt so erfolgreich gemeistert hat“, so Marco Kempka, Geschäftsführer des Klinikums. „Zu viele Patienten geben während ihres stationären Aufenthaltes an, Schmerzen gehabt zu haben. Ein Drittel aller in Krankenhäusern behandelten Patienten hatte sogar starke Schmerzen. Gerade dem Auftreten von postoperativen Schmerzen kann durch die Einführung eines Akutschmerzdienstes wirksam begegnet werden“, so Dr. Ben Schwerdtfeger, Oberarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin. Der Akutschmerzdienst versorgt Patienten mit speziellen schmerztherapeutischen Verfahren und stellt häufig bereits vor der Operation die Weichen für ein aktives und patientenorientiertes Schmerzmanagement. Ziel ist es den Patienten so einen möglichst schmerzarmen Aufenthalt zu ermöglichen, damit sie nach ihrer Operation schnell wieder aktiv werden können. „Schmerzen verlangsamen oft den Heilungsprozess und stören in der Regel das Allgemeinbefinden. Aus diesem Grunde möchten wir mit modernen schmerztherapeutischen Maßnahmen helfen den Schmerz auf ein Minimum zu reduzieren, denn Schmerzen müssen nicht sein“, ist Dr. Schwerdtfeger überzeugt.  

      Erfahrungen zeigen, dass eine frühzeitig und gezielt eingeleitete postoperative Schmerztherapie zu einer früheren Mobilisation, zeitigen festen Nahrungsaufnahme und zur Verringerung von Komplikationen, wie das Entstehen von Thrombosen oder Schmerzchronifizierungen, führen. Hier spielen insbesondere verschiedene Regionalanästhesieverfahren eine Rolle. Zudem würden Patienten von der engmaschigen und intensiven schmerztherapeutischen Betreuung profitieren und seinen insgesamt deutlich zufriedener. Dr. Ben Schwerdtfeger kennt die gelingenden Faktoren eines Akutschmerzdienstes und leitet das ASD-Team mit einem interdisziplinären Konzept. Dabei wird er von examinierten Gesundheits- und Krankenpflegern/-innen, so genannten Pain Nurses, unterstützt, die speziell auf schmerztherapeutische Behandlungspfade geschult und fortgebildet sind.  

      Mehrmals täglich werden die Patienten während der Behandlung bezüglich ihres Schmerzempfindens befragt. „Dabei wird berücksichtigt, dass jeder Mensch Schmerzen anders wahrnimmt“, erklärt Dr. Schwerdtfeger und ergänzt „Schmerzen haben nicht nur körperlichen, sondern auch zu weiten Teilen seelische und geistige Ursachen. Bei jedem Menschen sind die Anteile unterschiedlich stark gewichtet. Zur besseren Einschätzung der Schmerzsymptomatik wird der Schmerz mittels einer international einheitlichen Schmerzskala (NRS) ermittelt, die ihre derzeitigen Schmerzen von 0 (keine Schmerzen) bis 10 (unerträgliche Schmerzen) erfasst und widerspiegelt. So können wir eine auf die Patienten zugeschnittene, individuelle Schmerztherapie einleiten und planen.“  

      In besonderen Fällen oder bei der Anwendung einer kathetergestützten Schmerztherapie erfolge dann eine zusätzliche Versorgung durch den Akutschmerzdienst des Klinikums. Insbesondere bei Operationen an Schulter und Knie kann durch einen kleinen, mittels Ultraschall an die Nerven platzierten, Schmerzkatheter gezielt die operierte Region betäubt und somit schmerzarm gemacht werden. Auch im Bereich der Allgemeinchirurgie, Urologie und Gynäkologie kann bei größeren Baucheingriffen ein Schmerzkatheter zur postoperativen Schmerztherapie angelegt werden. Durch Anwendung von Schmerzkathetern entfallen Wartezeiten auf Medikamente und der Patient kann seine Schmerztherapie selber, aktiv mit gestalten. Ziel dabei ist, dass die Patienten durch das effektive Schmerzmanagement keine oder lediglich mäßige Schmerzen haben.

      Dr. Ben Schwerdtfeger, Oberarzt Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin

    • Mit wachen Augen für hohe Hygienestandards

      Dr. Andreas Schiebeler übernimmt Leitung des Hygieneteams am Sana Klinikum Hameln

      Seit Januar dieses Jahres verstärkt Dr. Andreas Schiebeler als Krankenhaushygieniker das vierköpfige Hygiene-Team im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont. Dr. Schiebeler, der bereits zehn Jahre als Oberarzt in der Anästhesie und Intensivmedizin des Klinikums und hygienebeauftragter Arzt tätig war, widmet sich nun voll und ganz seiner Aufgabe als Krankenhaushygieniker. 

      „Wir freuen uns mit Dr. Schiebeler einen erfahren Arzt für die Hygiene im Haus zu haben. Mit dem Erwerb der Zusatzbezeichnung „Krankenhaushygiene“ von der Niedersächsischen Landesärztekammer begrüßen wir seine Entscheidung, dass er sich nun hauptverantwortlich mit den Themen rund um die Hygiene in unserem Krankenhaus beschäftigt“, so Marco Kempka, Geschäftsführer des Klinikums. Dr. Schiebeler hat sich seit über zehn Jahren kontinuierlich im Bereich Hygiene gemäß der „Richtlinien für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention“ des Robert-Koch-Instituts fortgebildet und besucht als Experte und Hygiene-Auditor regelmäßig auch andere Sana-Kliniken. Zu seinen speziellen Aufgaben gehören die Koordination von Prävention und Kontrolle nosokomialer Infektionen, die Beratung der Leitungskräfte in Fragen der Hygiene und Infektionsprävention, die Mitwirkung bei Personalfortbildungen sowie die Umsetzung von hygienerelevanten Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien im Klinikum.

      Das Sana Klinikum Hameln investiert seit Jahren in die Verbesserung der eigenen Klinikhygiene, die Einrichtung einer ärztlichen Stelle als Krankenhaushygieniker ist keine Selbstverständlichkeit in deutschen Kliniken, so Kempka. „Die Anforderungen an eine moderne und präventiv arbeitende Klinikhygiene steigen ständig. Uns ist es daher wichtig, entsprechende Mittel für eine gesicherte Hygiene zur Verfügung zu stellen.“ Doch nicht nur das vierköpfige Hygiene-Team, bestehend aus Krankenhaushygieniker Dr. Schiebeler sowie zwei weiteren Hygienefachkräften und einer Hygienefachkraft in Weiterbildung, sind für die Umsetzung der Hygienestandards im Sana Klinikum verantwortlich, auch das Personal ebenso wie Patienten und Besuchern des Klinikums spielen eine zentrale Rolle bei der Infektionsprävention. „Ein gutes Hygienemanagement benötigt fachlich geschultes Personal“, so Dr. Schiebeler und fügt hinzu „im Kampf gegen die Verbreitung von Keimen steht insbesondere die Händehygiene im Vordergrund, denn der direkte Kontakt über die Hände ist die häufigste Übertragungsmöglichkeit. Hier kann jeder einen Beitrag leisten; Klinikpersonal, ebenso wie Patienten und Besucher. Wir setzen alles daran, zu informieren und die Händehygiene ins Bewusstsein aller Beteiligten zu rücken.“ Das Sana Klinikum Hameln gibt jährlich einen fünfstelligen Betrag für die Schulung des eigenen Personals aus. Beraten, kontrolliert und unterstützt werden die Sana Kliniken auch regelmäßig durch Prof. Dr. Geiss, der als Bereichsleiter für Hygiene und Infektiologie bei der Sana Kliniken AG tätig ist. „Das Thema Krankenhaushygiene genießt bei der Sana Kliniken AG seit vielen Jahren höchste Beachtung und oberste Priorität. So läuft seit dem Jahr 2008 erfolgreich eine konzernweite Hygiene-Initiative. Ziel der umfangreichen Aktivitäten ist es, in allen Sana-Häusern einheitliche, Hygienestrukturen und -prozesse zu etablieren. So sollen vor allem nosokomiale Infektionen bei einem Aufenthalt verhindert werden - also Infektionen, die durch den Aufenthalt oder die Behandlung in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung verursacht werden“, beton Prof. Geiss und erklärt wie diese Anforderungen in den Häusern umgesetzt werden: „Vier grundlegende Säulen umfasst das Vorgehen: die Erarbeitung konzernweiter Hygienestandards, die konzernweite Teilnahme an der Aktion „Saubere Hände“, die flächendeckende Erhebung und Bewertung von Infektionsdaten im konzernweiten Vergleich sowie die Durchführung jährlicher Hygiene-Audits in allen Kliniken. Durch fortlaufende Monitoring-Maßnahmen wird ein gleichmäßig hoher Qualitätsstandard im gesamten Sana Verbund gesichert.“

      Seit Januar dieses Jahres verstärkt Dr. Andreas Schiebeler als von der Landesärztekammer anerkannter Krankenhaushygieniker das vierköpfige Hygiene-Team im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont.

    • Neue Betreuungseinrichtungen für Mitarbeiterkinder

      Standortattraktivität für qualifizierte Mitarbeiter wird deutlich gesteigert

      Kindertagespflege und Kindergarten für die Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeiter haben ihren Betrieb aufgenommen

      Die beiden im kindgerecht umgebauten ehemaligen Schwesternwohnheim untergebrachten Betreuungseinrichtungen für die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben Mitte Juni und Anfang Juli ihren Betrieb aufgenommen. Das Kindergartenalter deckt der Kindergarten "Struwelpetra" ab, alle weiteren Altersgruppen werden von Tagesmüttern in der Kindertagespflege betreut. Die  Mitarbeiter haben das Angebot sofort gut angenommen  so dass in beiden Einrichtungen bereits jetzt schon reges Treiben herrscht.  Das Betreuungsangebot beider Einrichtungen orientiert sich organisatorisch wenn möglich an den betrieblichen Belangen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sana Klinikums, um die Anforderungen von Beruf und Familie besser in Einklang zu bringen. Damit erhöt sich auch die Attraktivität des Klinikstandortes Hameln für gut qualifizierte Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und andere Berufsgurppen.

      Hameln, 02.07.2014, hx